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 Wohnmobil

Wie kamen wir zum campen bzw. zum Wohnmobil?

1985:
Opa 1 war Dauercamper am Bodensee, da haben wir die ersten Campingerfahrungen gesammelt.

1999:
Ging es mit dem Wohnwagen von Opa 2 zum Gardasee auf einen Campingplatz.

2000:
Wir kauften uns einen gebrauchten Wohnwagen
(Hymer Swing 525) und fuhren damit jedes
Jahr 2-4 mal in den Urlaub.

3 Wochen am Stück auf dem gleichen Campingplatz bzw. am Pool oder Strand zu liegen ist
nicht unser Ding. Es wurde einfach langweilig. Natürlich konnte man mit dem Auto verschiedene Gebiete besuchen, aber man musste dann anschließend jedes mal zum Wohnwagen zurückfahren.

Wir wechselten öfters im Urlaub die Gebiete, damit wir mehr erleben konnten.
Oder wir wollten einfach weiterfahren, weil das Wetter oder das Gebiet nicht
unseren Vorstellungen entsprach. 

Das Herumziehen von Ort zu Ort wurde mit der Zeit mit dem Wohnwagen ein
mühseliges Geschäft. So haben wir uns entschlossen ein Wohnmobil zu kaufen.

Am liebsten wären wir nur noch mit dem Womo weg. Leider werden die Womotripps durch die lästigen Arbeitstage unterbrochen. (kleiner Scherz lieber Chef!)!

Es macht einfach Spaß los zu fahren, ohne zu wissen wo wir genau landen werden.
Ein Stück Freiheit und Abenteuer sind bei jeder Reise mit dabei.

Unser erstes Womo:
02/2003 -12/2003
Name: "Womi"
Hymer Swing 594 Alkoven
2,8l/128PS
Baujahr 2000
Fiat Ducato 14
Länge 6m
Stockbetten
Seitendinette

Wir waren froh und stolz endlich so ein Teil zu haben.
Leider hatten wir einen schweren Unfall mit Totalschaden.
Wir kamen aber nochmals mit einem blauen Auge davon. Der Traum war bald zu Ende.

Unser zweites Womo:
03/2004-02/2009
Name: "Chally"
Challenger 192 GA Welcome Alkoven
2,4l/125PS
Baujahr 2002
Länge 7m
Festbett
Garage unter Heckbett
Seitendinette
separate Dusche
Hinterradantrieb
ABS/ASR/2x Airbag
Zwillingsreifen

 

 

Das Womo hat uns über 6 Jahre
zuverlässig gedient.

Besonders der Hinterradantrieb mit Zwillingsbereifung hat überzeugt.
Inzwischen sind wir alle Älter geworden, unsere Söhne
wurden größer und unsere Vorstellung an Wohnkomfort hat sich geändert.
Wir holten uns dann schließlich ein neues Wohnmobil.

 

Unser drittes Womo:
03/2009-05/2011
Name: "Mobi"
Eura Mobil 675VB
2,2l/130PS
Baujahr 2008
Länge 6,80m
Stockbetten
Doppelboden, komplett Wintertauglich
große Sitzecke
große Küche
separate Dusche
Backofen
Großer Kühlschrank
Frontantrieb
ABS/ASR/2x Airbag

 

 

 

 

 

 

Unser viertes Womo:
08/2011-
Name: "Bussle"
Ford Nugget mit Westfalia-Ausbau
2,2l/140PS
Baujahr 2011
Länge 4,98m
Hochdach mit Doppelbett
umklappbarer Sitzbank
Gesamt 4 Schlafplaetze
Kleinküche mit Kompressorkühlschrank
Notklo (Porta Potti)
Standheizung
Frontantrieb
ABS/ASR/2x Airbag
AHK
100W Solarpanel
Marderschreck

Wir haben inzwischen festgestellt, dass unser Kauf vom dritten Womo ein Fehler war.
Warum soll man auch nicht mal einen Fehler zu geben!

Irgendwie wird die Zeit immer weniger. Berufliche und private Verpflichtungen lassen es einfach nicht mehr zu, das Womo so zu nutzen, wie wir es früher getan haben. Und wenn dann doch mal ein Wochenende gefunden wurde, war das Wetter so, dass man lieber Zuhause blieb.

Die Kinder haben inzwischen ihre eigene Vorstellungen, was das Wochenende an geht
(Freunde, Mädels, Kino, Party haben priorität oder die Schule hatte mal wieder
am Wochenende was vor). Das ist auch ok und richtig so!

Also stand das Womo Wochenende für Wochenende ungenutzt vor dem Haus und wurde nur noch in den Ferien benutzt. Das wurde uns zu teuer.

Mama und Papa haben auch mal kein Problem, für eine Fernreise in einen Flieger zu steigen!
Warum immer nur Womourlaub?
Wenn so ein teures Womo auf dem Hof steht steigt man doch nicht in einen Flieger.....
vermutlich sind wir doch zu sehr Schwaben.

Wie lange der Nachwuchs überhaupt noch im Sommerurlaub mit geht, wird sich auch
an einer Hand abzählen lassen. Und wenn, dann lieber mit dem Zelt.
Zum Skifahren wird einfach ein Zimmer gebucht.

Unsere Autowerkstatt freute sich schon auf die nächsten Zahlungseingänge, die sie
durch größere Reparaturen von unserem Drittauto zu erwarten hatte.

So entschlossen wir uns, das Womo und unser Drittauto zu verkaufen und dafür einen alltagstauglichen günstigen Campingbus zu holen.
Ganz mit dem Womoleben wollten wir dann doch nicht aufhören.
Wie oft waren wir froh, einen fahrbaren Untersatz mit Schlafgelegenheit
und Klo zu haben.

Für ein Wochenende oder Urlaub zu zweit reicht so ein Ding genauso.
Natürlich ist es lange nicht mehr der Comfort, aber unser Idealismus ist groß genug dafür.