26.05.-09.06.2006 Südtirol
Eigentlich wollten wir zum Wandern in die Schweiz und Österreich.
Das Wetter war in diesem Zeitraum ein Drama. Bei uns und in den Alpen war es kalt und es regnete.
Kurzerhand wir uns entschlossen, dass es nach Südtirol geht.
Falls das Wetter dort auch nicht besser wäre, sind wir auch bald am Meer oder am Gardasee.
Bei der Firma Dethleffs in Isny hatte sich Papa zu einem Womo-Sicherheitstraining angemeldet.
Da Isny auf dem Weg lag machte es nichts aus und der Termin lag auch optimal.
Wir wußten, dass Papas Womofreund Martin und seine Familie aus Pforzheim auch dort sein werden. Wir haben uns alle super gefreut und hatten sehr viel Spaß. Martin, Michaela, Laura und Dominik - Wir grüßen euch!!!
Die Firma Dethleffs hat sich sehr Mühe gegeben, dass auch was los war.
Werksbesichtigung, Festzelt, Kinderprogramm und mehrere Informationsstände.
Das Sicherheitstraining war nicht gerade der Reißer, eher was für Anfänger.
Aber Spaß hat es gemacht. Wir haben auch noch die Familie zufällig getroffen, von denen
wir unser Womo gekauft haben. Die waren mit ihrem neuen Wohnwagen ebenfalls da.
Nach dem wir unsere Freunde verabschiedet haben, ging es dann am Sonntag (28.) endlich los.
Wir fuhren über den Reschenpaß nach Glurns. Dort ist ein klasse Womostellplatz (7€ Gebühr) wo
wir schon mal waren. Wenn das Wetter dort gut sein sollte, würden wir ein paar Tage bleiben.
Als wir vom Reschenpaß Richtung Glurns fuhren, merkte man, dass das es wärmer wurde.
Es war zwar teilweise bewölkt aber geregnet hat es nicht.
Bald haben wir unser Womo auf der Wiese abgestellt.
Die Sonne brach durch es wurde sofort richtig warm. Wir genossen die Wärme und tranken
zuerst mal einen Kaffee oder war es ein Weißbier?
Manchmal hat es ein wenig geregnet aber überwiegend war das Wetter o.k.
Wir gingen wandern und fuhren mit dem Fahrrad durch die Gegend.
Abends wurde es recht frisch, dass wir die Heizung im Womo einschalten mussten.
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Vesperpause | | Ziel erreicht! |
Laut Wetterbericht sollte es in den Alpen zu schneien beginnen. Am nächsten morgen war ringsum auf den
Bergen Schnee und es wurde merklich kälter. Deshalb ging es am nächsten Tag weiter südlicher.
Am Kalterersee war Papas "Lieblingswinzer" (Tiefenbrunner) dort werden wir hinfahren.
In St. Josef direkt am See war ein Stellplatz den wir anfuhren.
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Kaltern ist ein schönes Städtchen, das Wetter war inzwischen wieder gut |
Von Kaltern aus fährt eine Festseilbahn den Mendelpass hinauf. Das wollten wir nutzen um dann oben zu wandern.
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Festseilbahn | | Blick vom Mendelpass auf den Kalterer See |
Es war einfach herrlich dort oben zu laufen und auf das Tal und den See zu schauen.
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"Pfadfinder" | | Gipfelkreuz |
Wir fühlten uns Pudelwohl. Andere Womofahrer kamen vom Gardasee und berichteten, dass es überall
regnen soll und hier vermutlich im Moment das Wetter am besten ist.
Daher beschlossen wir, dass wir hier noch länger bleiben werden.
Wir gingen ins nagelneue Freibad und faulenzten.
Der Lieblingswinzer von Papa wurde natürlich auch noch besucht.
Das Wetter wurde wieder beständiger und ewig wollten wir auch nicht bleiben. Es ging weiter und steuerten die Sternwarte in Gummers (östlich von Bozen) an. Wir fuhren über sehr enge und kurvige Straßen und durch wunderschöne Täler hinauf nach Gummers. Dort hätte man auch über Nacht stehen können.
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Sternwarte bei Gummers
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Aber dazu war es uns auf über 1000m zu frisch.
Sternwartführungen sind nur nach telefonischer Vereinbarung möglich.
Wir wanderten noch in der näheren Umgebung und fuhren anschließend wieder ins Tal zurück. Es war aber sehr
schön dort oben. Wir werden bestimmt hier wieder herkommen, dann aber im Hochsommer.

Es ging nach Lana, dort wollten wir ins Freibad.
Es ging an der Gebirgskette
"Rosengarten" vorbei.
Südtirol ist einfach klasse, man kann so viel Schönes sehen.
Im Hintergrund der Rosengarten
Das Freibad in Lana hatten wir bald gefunden. Auf dem dazugehörigen Parkplatz haben wir dann auch übernachtet.
Langsam wurde es Zeit, dass es wieder nach Deutschland zurück geht, aber nicht so wie wir hergekommen sind.
Übers Timmelsjoch (wo Papa schon früher mit dem Motorrad war) sollte es gehen. Mit dem Womo kam aber selbst er ins schwitzen. Auf der Italienischen Seite waren die Serpentinen verdammt eng und die Straßen waren nicht viel breiter.

Die erste Kehre war so eng,
wir mussten gleich zurück stoßen.
Aber dann hatte Papa den Dreh raus.
In den Tunneln wurde teilweise gebaut,
daher konnte man nur am Tunnelrand einfahren, dass war echte cm Arbeit.
Aber die Aussichten waren der Hammer, so was Schönes sieht man selten.
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Vor der österreichischen Grenze
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In Füssen sind wir auf den Womo-Stellplatz und blieben noch 3 Tage, wir schauten die ersten Fußball-WM Spiele
an und hatten schöne sonnige Tage.