Home
Wir die Lacky´s
Kontakt
Reiselust
2012
2011
2010
2009
Normandie
Franz. Atlantikküste
Schwarzwald
2008
2007
2006
2005
2004
2003
Wohnmobil
Sitemap
Impressum
Gästebuch

 08.04-17.04.2009 Frankreich/Normandie

Normandie wir kommen!

Seit Jahren wollten wir in die "regenreiche" Normandie, und haben es wieder gelassen. Uns schreckte immer wieder das angeblich schlechte Wetter ab und gingen deshalb doch lieber in den warmen Süden. Jetzt hält uns aber nichts mehr ab. Mit unserem neuen Womo
können wir auch locker mal schlechtes Wetter richtig gemütlich aussitzen.

Gründonnerstag hatten die Jungs bereits Ferien. Am Mittwochabend
ging es Richtung Frankreich.
Unser erster Übernachtungsplatz war an der Rheinbrücke bei Karlsruhe, am Rheinufer
mit direktem Blick auf den breiten Fluß.
Für uns Landeier sind die vorbeifahrende Schiffe immer eine tolle Sache.
Der Platz war wegen der nahen Autobahn relativ laut, aber da wir alle Müde waren, war uns das doch recht jugge. 

Am frühen Morgen ging es dann weiter nach Trier. Dort schauten wir uns, die durch die alten Römer geprägte Stadt an.

 

 

Der Dom war doch sehr beeindruckend. Das 1.700 Jahre lang an dem alten Ding immer
wieder gebaut wurde, kamen die verschiedensten Baustile zusammen.
Zum Übernachten ging es weiter in das Moseltal, wo es an Stellpätzen nur so wimmelt. 

Am nächsten Morgen sollte es
weiter Richtung Meer gehen.
 

In Brüssel machten wir halt und
schauten uns das 102m hohe Atomium
an, dass für die Weltausstellung 1958
gebaut wurde.

Für ganz Mutige wurde von der obersten Kugel ein Stahlseil gespannt, an dem man sich mit einer Vorrichtung runterrutschen lassen konnte.

In den Kugeln selber waren nur Restaurant´s, Souvenirläden und eine Dauerausstellung von der damaligen Weltausstellung.
Dafür wollten wir keinen teuren Eintritt abstecken und fuhren weiter an das Meer nach Ostende in Belgien.

 

 

Ostende ist durch die vielen Hochhäuser
nicht gerade eine Schönheit.
Die Städteplaner haben mal so
richtig gepennt!
 

Die Fischimbissbuden waren aber eine
Wucht. Papa hat sich gleich 2x einen
einen Fischsnack gekauft.
 

Der Womostellplatz war auch nicht gerade der Reißer und total überfüllt, wir fanden dann
einen Platz auf einem Busparkplatz.

Laute Städte hatten wir jetzt genug gesehen und sehnten uns nach Natur.
Über Calais ging es immer an der Küste entlang Richtung Normandie.
Wir fuhren an saftigen, grünen Wiesen, wunderschönen Dörfern und nicht so schönen Bunkern vom zweiten Weltkrieg vorbei. Eine tolle Fahrt!

In Equihen-Plage ging es auf den Stellplatz (3€) mit VE. Wir staunten nicht schlecht als wir den Unterschied zwischen Ebbe und Flut sahen. 

Am nächsten Morgen (Ostersonntag)
gab es erst mal ein Frühstück mit
den tollen frischen französischen
Croissants vom Landbäcker und dem
deutschen lila Schoko-Osterhasen.

 

  

Le Crotoy war unser nächstes Ziel, dort war der Stellplatz hoffnungslos überfüllt.

 

 

 

 

 

Man sollte nicht glauben wieviele Womos in Europa unterwegs sind. Wir staunen jedesmal.


Wir fanden jedoch auf einer Landzunge ein klasse Plätzchen direkt am Wasser. 

Das Städtchen hat uns sehr
gut gefallen.
Fangfrischer Fischverkauf direkt
vom Schiff, tolle Brasserien.

 

Christian und Patrick holten ihre Angeln
raus und versuchten ihr Glück.

Le Tréport mit ihrer Steilküste haben wir nur kurz gestreift, (das sich auch nicht
wirklich lohnt). Irgendwie hat uns die Gemeinde nicht gefallen.

Veules-Les-Roses, an der Alabasterküste, das Dorf mit dem kürzesten Fluss (1194m) in Frankreich sollte unser nächstes Ziel sein. 

Wir staunten nicht schlecht und dachten wir sind im Dorf vom Asterix und Obelix.

 

Tolle alte Fachwerkhäuser, romantische Gässchen und eine Kirche wo bestimmt
seit hundert Jahren nichts mehr renoviert wurde.

 

Das war eines der schönsten Dörfer die wir je besuchten!

 

 

Der Fluss
(wenn man da von Fluss reden
kann) floss von seinem
Ursprung durch das Dorf
bis zum Meer.

Ein Dorfbesuch und ein
Spaziergang durch die Gassen
lohnt auf jeden Fall.

 

 

Criel sur Mer, mit der beeindruckenden Steilküste steuerten wir zum Übernachten an.
Auch da war ein kostenloser Stellplatz, wie fast überrall wo wir bis jetzt hielten.

La Coix war dann unsere letzte, sowie schönste Station an der Küste. Der Stellplatz war direkt an der Hafeneinfahrt und die Innenstadt in 3 min. zu erreichen.

Am Hafen kauften wir Seezunge (kg=15EUR). Der war so frisch, der musste zuerst mal
1-2 Tage gelagert werden, bevor er in die Pfanne darf. Daher froren wir ihn ein.
Ein netter Franzose hat uns den Tipp gegeben und uns auch beim Kauf als Dolmetscher
geholfen. Das war ein Festmahl Zuhause, aber Hallo!

Auch ein Kurzurlaub geht mal zu Ende, daher ging es wieder Richtung Deutschland.
Irgendwo im Saarland ging es auf einen Parkplatz, vor einer Gaststätte
(wo wir natürlich einkehrten) und schliefen bald nach einem sehr guten Rehbraten
und einer Flasche Wein.

Die französische Küste ist das Womoparadies überhaupt. Fast jedes Nest hat einen
kostenlosen Womostellplatz, die VE Situation nur klasse.

Dass wir dort wieder hingehen und unsere Tour weiterführen ist schon mal geklärt,
vielleicht noch dieses Jahr.

... und übrigens, es war zwar teilweise bewölkt, geregnet hatte es nur einmal in der Nacht.

Jetzt wollen wir zuerst unseren Womoparkplatz am Haus umbauen.
Die sehr enge Einfahrt hat uns schon öfters fast zur Verzweiflung gebracht.