19.08.-09.09.2011 Kroatien Istrien und Insel Cres
Unser neuer Campingbus steht, nach 8 Wochen verspäteter Lieferung, endlich vor dem Haus.
Schnell hat Papa noch einen Marderschreck eingebaut.
Man könnte meinen, dass bei uns um das Haus die Marder ihre jährliche deutschlandweite Jahreshauptversammlung
organsiert haben und unsere Autos eine besonders scharfe Wirkung auf die Viecher haben.
Mit dem Verkauf unseres 7m langen "5 Sterne-First-Class-Comfort-Womo" und erwerb des Campingbusses haben wir uns
selber eine große Aufgabe gestellt:
Was soll wie, in den Kleinen, nicht mal 5m langen Campingbus verstaut werden? Kratz, kratz...
Wir staunten, als wir vor dem übergroßen Berg standen, der entstand als wir unser Alkovenwomo ausräumten!
Wir gingen wie folgt vor:
1. Selektieren, was überhaupt benötigt wird.
2. Was zu groß ist bleibt sowieso Zuhause.
3. Wieviel Platz ist noch vorhanden, für Sonderwünsche der Crew?
4. Zurück auf Punkt 1 (so oft wiederholen bis alles drin war)
Haha, unser Planungskonzept ging auf!
Stühle, Tisch, Grill, Geschirr, Verlängerungskabel, Campinglampe, Klo, Angeln, Taucherbrillen, Spielesammlung, Fahrräder,
Taschenlampen, Lumas, Werkzeugset, Schlafsäcke, Zelt, iPods, Getränke, Verpflegung sind verstaut.
Alles dabei, es fehlte an nichts und wir hatten noch Platz übrig. Wir staunten selber was da alles reingeht.
Mein Gott war da noch ein großer Berg an Zeugs übrig! Ok. das alles kommt in beschriftete Kisten in den Keller und
wartet bis wir unser 12m wüstentaugliches LKW-Womo zur Rente bestellen :)
Das einzige wo wir uns einschränken mussten, war bei den Klamotten, aber da hatten wir eh immer viel zu viel dabei.
Wenn die Wäsche knapp werden sollte, wird einfach auf einem Campingplatz gewaschen.
Das hat auch sehr gut geklappt.
Ein weiterer Vorteil entstand dadurch, dass nach dem Urlaub die Arbeit mit der Schmutzwäsche sehr viel geringer war.
Es kann endlich los gehen mit unserem Bussle! So zusagen "camping pur" oder "bag to camping-roots" ?

Super! Nicht überladen, wie wir es sonst meist waren.
Irgendwie viel Cooler mit einem Bus durch die Gegend zu düsen.
Was für ein neues Reisegefühl.
Im Durchschnitt mit 130km/h auf der Autobahn! Sowas hatten wir schon lange nicht mehr!
Obwohl es nicht viel ausmacht mit 100 oder 130 Sachen zu fahren, der Zeitgewinn ist nicht wirklich bedeutend, macht einfach mehr Spaß ist aber auch stressiger!
Sieht doch klasse aus, unser Bussle!
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Pause auf dem Weg nach Süden | | Der Plöckenpass, enge Straßen und Kurven |
Die Istrische Halbinsel (Kroatien) sollte unser Ziel dieses Jahr sein. Im Jahr 2003 wollten wir dort bereits unseren Urlaub verbringen.
Jedoch hat es uns damals dort nicht wirklich gefallen. Wir wollten aber der Halbinsel nochmals eine Chance geben, da wir so viele Bekannte
haben, die immer dort hinfahren. Es kann doch nicht sein das es dort allen gefällt und uns nicht!
So fuhren wir auf den 4* Campingpark Umag. Einer der Topplätze in Kroatien.

Auf dem CP, der sehr schön angelegt war, hatten wir uns bald eingerichtet.
Im hinteren Bereich fanden wir einen freien Platz, das Meer
war in 3min. zu erreichen.
Ohne Resevierung hat man keine Chance einen
Platz in Meeresnähe zu bekommen.
Wir freuten uns auf das klare Meer
und auf einen ruhigen und entspannten Urlaubsbeginn.
Einfach nichts tun und chillen. Wir waren auch gespannt, ob alles
mit dem Bus so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Die Infrastruktur des CP, der riesig war, bot so ziemlich alles.
5 Gastätten, 2 Supermärkte, Strandbars, Rollerverleih, Surfschule,
Animation, Musikabende, Bummelzug, WLAN.
Mal sehen wie wir damit klar kommen.
Sonst ging es meistens auf Womostellplätze, die oft nur eine
V+E Station anboten.
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Die Jungs beim serven, mal nicht im Internet :) | | Nach 2 Stunden hatten Sie bereits das wenden drauf |
Papa und Mama fühlten sich nicht so richtig wohl. Jeden Abend Musikbeschallungen der verschiedenen Bands.
Von einer Seite Jodelmusik, von der anderen Seite Jazz, von der dritten Ecke Popmusik.
Das Wasser war nicht so klar, wie wir es sonst von Kroatien gewohnt waren. Auch der Meeresgeruch war irgendwie "stinkig".
Der Touri-Rummel war uns einfach eine Nummer zu groß.
Die Entscheidung fiel uns nicht schwer, so dass wir zusammen packten und lieber wieder auf eine der Inseln fuhren.
Unsere Nachbarn wollten eigentlich mit ihrem Wohnwagen auch wieder weg, aber die bauten 2 Tage volle Kanne auf - was die
alles mitschleppten war der Hammer. Bis die wieder ab- und aufgebaut hätten, wäre der halbe Urlaub bereits vorbei.
Die Insel Cres hat uns schon immer gut gefallen. Wir fuhren quer über die Halbinsel, das ca. 2,5 Stunden dauerte.
Von Brestova aus fuhr die Fähre ab zur Insel.
Ganz in der Nähe von der Stadt Cres fanden wir einen netten Campingplatz: www.camp-kovacine.com.
Der Platz hat alles was man zum Campen braucht. Die Sanis waren recht sauber und WLAN war auch vorhanden.
Das war natürlich oberwichtig, nach Meinung der Jungs (wenn es schon keinen TV gibt). Das Wasser war schön klar.
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Campingplatzstraße | | Unser Stellplatz
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Mit dem Fahrrad war man in 10min. in der Inselhauptstadt Cres, die über eine Standpromenade leicht erreichbar war.
Auf dem Platz blieben wir ein paar Tage, machten einfach Urlaub. Also chillen, baden, und nochmals chillen.
Inzwischen wird in Kroatien an die Radfahrer gedacht, es gibt jetzt ausgewiesene Radstrecken.
Der "Olivenbaum-Mountainbike-Trail" war aber eine Nummer zu heftig, voll an der Sonne und sehr steil, aber geschafft haben wir es.
Paddi der "Faule" wollte es lieber mal dem Quad versuchen.
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Das macht Laune!
| | Darf ich nochmal?
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Bei den Biketouren fanden wir schöne Badebuchten, toll dass es so was auch nicht gibt...
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Abseits gelegener Badestrand | | Wie Chrisi, schon wieder einen Platten???
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Chrisi hatte mal wieder einen platten Reifen. Dieses Jahr wurde bestimmt 3x der Schlauch gewechselt. Weiß der Geier, was der immer anstellt.
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Dieses mal muss es ohne Papa gehen, der will nämlich nicht mehr!
| | Geschafft! Jetzt aber gleich wieder chillen und mit den Mädels chatten
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Die Restaurants waren sehr gut und günstig
| | Wir liesen es uns mehrmals so richtig gut gehen
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Allmählich mußten wir uns auf den Heimweg machen. Chrisi wollte noch unbedingt nach Österreich ins Zillertal zum Biken.
Dort soll es klasse Downhill-Strecken geben. Da wir noch ein paar Tage Zeit zum nach Hause fahren hatten, erfüllten
wir ihm den Wunsch. Einen Zwischenstop mit Übernachtung wurde noch im Felbertal (Felberntauern) eingelegt.
Was für eine schöne Ecke!
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Felbertal | | Hintersee, ein malerischer Bergsee auf 1300m
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Welch Ausblick da oben
| | Hat Seltenheitswert, ein Bild mit der kompletten Lacky-Familie
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Im Zillertal ging es auf den 5* Campingplatz in Aufenfeld. Ein toller Platz mit Frei- und Hallenbad, Badesee, super Wellnessbereich, Wild-Western-Fort.
Im Tal und auf den Bergen hat es tolle Mountainbiketrails.
Einen Tag fuhren wir mit der Rosenbergbahn auf 1744m hoch und nahmen die Bikes mit.
(Papa hätte das niemals geschafft, dort hoch mit dem Rad zu fahren)
Es ging dann noch 1-2Std. den Trail hoch. Wir hatten wohl die grandioseste Moutainbike-Downhill-Abfahrt vor uns, die wir bis
dahin erlebt hatten! 2,5Std. Abfahrttrails mit nahezu allen Schwierigkeitsgraden und toller Ausblicke auf die umliegenden Berge.
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Jetzt noch ein Stück den Berg hoch
| | Die Abfahrt! Kaum zu glauben, Chrisi hatte wieder einen Platten, es reicht! Gut wenn man Schläuche dabei hat! |
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Bergab geht es sehr viel leichter... :)
| | | Dieser Trail hatte Profi-Liga-Niveau teilweise mussten wir schieben (jaja... nur der Papa)
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Das Wetter wurde leider deutlich schlechter. Es begann zu regnen, daher fuhren wir 2 Tage früher als geplant nach Hause!
Dies war ein toller Urlaub, unser Bussle funktioniert, wir sind damit zufrieden!
Wir mögen nur nicht den Rummel auf den großen Super-Campingplätzen.
Durch den Bus müssen wir in Zukunft den Urlaub besser planen, da wir nicht mehr so flexibel sind durch die fehlende Dusche.
Außendusche und Notklo geht zwar auch, aber nicht immer.