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13.08.-05.09.2004 Kroatien/Insel Cres

Dieses Jahr sollte unser Sommerurlaub ein richtiger fauler Urlaub werden.

Wir fuhren in 4 Tagen ganz gemütlich nach Kroatien.

Die Zwischenstopps im Einzelnen:
Chiemsee, Wörthersee, Postojna (mit Höhlenbesichtigung),
dann sind wir auf der Istrischen Halbinsel gelandet.

Tropfsteinhöhle Postojna Jama in Slowenien

Als wir auf dem Weg nach Pula
(wo wir eigentlich hin wollten) fuhren und
den Touristenrummel sahen, entschlossen wir kurzfristig, dass wir auf die Insel Cres fahren.

         Auf der Fähre zur Insel Cres

Also ging es bei Brestova auf die Fähre. Nach 2-stündiger Wartezeit waren wir endlich auf
der Fähre. 20min. später und 30 € weniger im Sack, waren wir auf der Insel.

Während der Fähren-Wartezeit hatten wir im Campingführer ein paar Campingplätze
ausgewählt die wir evt. anfahren wollten. Gleich beim ersten CP hatten wir
Glück und fanden einen Stellplatz; obwohl der CP so gut wie voll war.

Die Tanks im Womo wurden noch ent- und versorgt und schnell stand das Womo auf dem
Stellplatz. Badehose raus und ab ins kristallklare Wasser.

Der CP Slatina in Martinscica (Westküste) war zwar relativ groß (was uns eigentlich nicht so gefällt) trotzdem ist es am Steinstrand sehr ruhig und nicht überlaufen.
Auf dem Platz waren die sanitären Einrichtungen einfach, aber sauber.

Unsere Entscheidung das wir nicht nach Pula sondern auf diese Insel gefahren sind, war, so meinen wir die Richtige Entscheidung. Lange nicht der Turi-Rummel alles war viel ruhiger und beschaulicher.

Der kleine Hafen in Martinscica, hat Papa-Reiner besonders gefallen.
Fast jeden Abend ging er zum Hafen, trank in der Hafenkneipe 1-2 Bierchen und kaufte dann im kleinem Tante-Emma-Lädchen nebenan das Abendessen.

Wir fühlten uns Pudelwohl. Papa-Reiner ging jeden morgen zum Joggen und brachte leckere
Brötchen mit. Christian und Patrick gingen gar nicht mehr aus dem Meer, oder angelten.
Mama-Tina las ein Buch nach dem anderen.

   
   

 

Da wir diesmal unseren Motorroller dabei hatten, gingen Mama-Tina und Papa-Reiner
öfters mal weg und fuhren über die Insel (insgesamt 300km). Viele tolle Buchten, Dörfer
und Ausblicke aufs Meer wurden entdeckt.

   

Badebuchten

 

Viele kleine Vorinseln

Eigentlich wollten wir nur ein paar Tage auf Cres bleiben und dann weiter auf die Insel Krk.
Aber uns hat es so gut gefallen und wir waren so faul ..... wird halt ein anderes mal gemacht.

Als die Jungs gehört haben, dass es auf der Insel ein ehemaliges Piratennest gibt, gab es kein
halten mehr. Also alle ins Womo und ab ging es nach Lubenice.

Die Straße hinauf auf den Berg war nicht sehr womofreundlich.
Am Anfang war die Straße ja nur eng. Später wurde die Straße noch enger und kurviger - ohne Ende.

Zufahrtsstraße nach Lubenice


Wir hofften nur, dass kein Gegenverkehr kam. Sonst hätten wir vermutlich 1-2km rückwärts
wieder zurückstoßen müssen. Oben angekommen, oh Schreck wohin mit dem riesen Womo?
Der kleine Parkplatz voll mit Autos und keine Wendemöglichkeit.

Nach Verhandlungen mit dem Parkplatzwächter und einer guten Schmierung, hat es doch
noch geklappt. Es sollen zwar noch ein paar Busse kommen, wie die da rauf kommen sollen und
parken wollen war uns schleierhaft, aber egal.

Viel nach Piraten sah das Dorf ja nicht aus,
aber mit ein bisschen Fantasie sieht
man die tollsten Dinge.

 

Auf jeden Fall hatten wir eine
riesen Aussicht auf eine Bucht.

 

 

 

 

Die Zeit verging rasend und wir mussten wieder Richtung Heimat los.
Die Überfahrt auf das Festland und weiterfahrt bis nach Slowenien ging ohne
nennenswerte Besonderheiten vorüber.

30 km östlich von Bled in Slowenien liegt der Bohinisee mit tollem Fluss,
Wasserfall und Klamm.
Diesen steuerten wir an weil wir noch 2 Tage wandern wollten.
Es regnete in Strömen und am nächsten Tag wurde es nicht besser. Da es laut Wetterbericht
Morgen nördlich der Alpen schön sein soll, wollten wir den Regentag für die Fahrt nutzen.

Am Wörthersee sahen wir überall Schilder das derzeit das größte Europäische Harley-Treffen stattfindet. Das ließen wir uns nicht entgehen und hielten dort.

Für eine Zwischenübernachtung in Golling in Österreich parkten wir auf einem
Gaststättenparkplatz (wo wir natürlich vorher fragten und eingekehrt sind) und
schauten uns die Salzachklamm und den Gollinger Wasserfall an.

   

Harleytreffen

 

Gollinger Wasserfälle

Am nächsten Tag ging es nach Deutschland.
In Inzell angekommen, das Wetter war inzwischen super, ging es zuerst mal in das Freibad,
wo wir auch für die Übernachtung standen.
Am nächsten Tag wollten wir endlich mal richtig wandern, es ging auf den Hochfelln
und auch wieder runter, natürlich ohne Sesselbahn.

   

Auf dem Weg zum Gipfel

 

Das Gipfelkreuz Hochfelln


Wir waren zum ersten mal in Kroatien, das wird bestimmt nicht das letzte mal gewesen sein!