24.08.-13.09.2006 Italien/Toscana
Wir hatten fest vor, dass wir dieses Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern reisen.
Die Seenplatte soll ja richtig schön sein.
Leider war das Wetter in Deutschland nicht gerade toll und hat uns die Lust darauf genommen.
Tja, was jetzt? Kroatien, Spanien, Griechenland oder Italien? Hm...
Italienfan´s sind wir nicht gerade, aber die Toscana wollten wir schon immer mal sehen.
Am Anfang geht es auf jedenfalls zuerst mal an das Meer, wo ausgespannt wird.
Dann schauen wir mal wie es weiter geht.
Am Mittwochabend ging es nach der Arbeit los. Das Womo war bereits startklar - klar; seit Wochen.
Wir fuhren bis Kempten und hielten am Womostellpatz/Fußballstadium (5EUR).
Dort fand ein A-Jugend-Länderspiel, Deutschland gegen Dubai statt. 5:0 stand es zum Schluss.
Wir werden bestimmt bald Weltmeister!!!

Über Innsbruck ging es am nächsten Morgen nach Südtirol.
Auf der Innsbrucker Schiflugschanze
war Sommertraining, dass wollten
wir natürlich anschauen.
Ist schon toll wie die...
Im Camp Gamp in Klausen ging es auf den Stellplatz. Wir schauten uns das schöne Städtchen an und fanden eine nette Wirtschaft, wo es was zum futtern gab.
Der Stellplatz lag direkt an einer Zugstrecke, das wir leider zu spät merkten.
Die ganze Nacht mit Geräuschen wie Rumpel, Schnauf, Pfeif... Echt klasse! die sehen uns nicht mehr!
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Meer. Es sollte nach Cecine gehen. In der Nähe gab es
genug Stellplätze, jedoch gefielen uns diese nicht. Im Meer hatte es sehr viele Quallen,
daher gingen wir auf ein CP mit Pool. Es war bereits Nachsaison, so hielten sich die Kosten in Grenzen. Die Italienischen Campingplatzpreise haben uns schon immer abgeschreckt.
Die Stadt Cecine hat uns nicht gefallen, Schönes fanden wir nicht. Nach 3 erholsamen Tagen
wollten wir 30 km südlicher nach Grosetto.
Dort fanden wir einen brauchbaren Stellplatz (6EUR) direkt am Meer, Quallen hatte es keine.
Die Stadt Grosetto ist bestimmt keine Schönheit Die Toscana haben wir uns irgendwie anders vorgestellt. Der Strand war aber klasse. Die Wellen wurden jeden Tag höher, kein Vergleich zu dem "Tümpel" an der Adria. Dort blieben wir 4 Tage.
Tolle Nachbarn hatten wir auch (au Schwoaba - des isch klar!).
Wir grüßen euch, Ralph, Claudia, Michael und Tobias!
Die Kid´s verstanden sich auf Anhieb und bauten Zusammen eine klasse Sandburg. Alle kamen und schauten das
architektonische Wunderwerk an. Die waren vielleicht stolz!
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Sandburg | | Die Baumeister
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Die Toscana wie man sie sich vorstellt ist nicht an der Küste. Unsere Fahrt ging weiter Richtung Saturnia im Landesinneren.
Auf dem Weg dort hin kam so was wie ein "Toscanagefühl" auf. Endlich sahen wir die Toscana "Pur".
Vorbei ging es an dem Skulpturenpark der Künsterlin Niki de Saint-Phalle. Einfach klasse, sowas sollte man sich nicht
entgehen lassen. Es lohnt sich nach Garravicchio zu fahren (8km südöstlich von Capalbio).
Die Künsterlin modellierte die Abbildungen der Tarock-Spielkarten nach. Irgendwie hat uns das an den Künstler
Hundertwasser erinnert. Dort haben wir bestimmt 100 Bilder geschossen.
In Saturnia ist ein natürliches Schwefelheilbad. Es gibt 2 Womostellplätze in der Nähe.
Direkt auf dem SP in Saturnia (10EUR) standen wir, aber schön ist er bestimmt nicht!
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Shuttlebus zu den Schwefelwasserkaskaden. Wir konnten es nicht glauben!
Es wurde kein Eintritt verlangt. Es war herrlich unter den natürlich warmen Wasserfällen den Rücken massieren zu lassen.
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Schwefelheilquellen in Saturnia
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Nach dem Schwefelbad fuhren wir weiter nach Pitigliano.
Dort machten wir
Mittagspause und
schauten uns das
auf Tuffstein gebaute
Städtchen an.
Pitigliano auf Tuffsteinfels gebaut
Vorbei am Bolsenasee ging es weiter an den Trasimenosee. Dort fuhren wir den CP Villaggio Italgest in Sant´Arcangelo an.
Mit Camping-Cheque bezahlt, tolle Sache!
Nach 3 Faulenztagen ging es weiter in die schöne Alabsterstadt Volterra, dort hat es mehrere kostenfreie Stellplätze mit V+E.
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Kunst aus Alabster
| | Volterra, tolle Stadt
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Beim Stadtbummel kamen wir an einem Staatsgefängnis vorbei, das in einer alten Burg integriert ist.
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Staatsgefängnis | | Sorry liebe Justiz, das Foto musste einfach sein!
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Abends gab es zuerst mal ein Fußball-Länderspiel im TV.
Nach der WM waren wir ganz heiß darauf!
Am nächsten Tag ging es nach Radda, mitten im Chiantigebiet.
Auch hier gab es einen kostenlosen Stellplatz.
An jeder Ecke gab es Vinotheken. Natürlich hat Papa
so manche besucht, aber Weinproben hat er natürlich
keine gemacht. :)
Nach 3 Tagen sollte es ins Museum von Leonardo Da Vinci in der Stadt Vinci gehen. Es werden Nachbildungen von den Konstruktionen ausgestellt, die Da Vinci auf dem Papier erfunden hat, aber nie gebaut wurden. Baukräne, Flugmaschinen, Tauchanzüge, geometrische Betrachtungen von Figuren waren sehr Interessant. Der Mann war ein echtes Genie!
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Museum | | Das kennt wohl jeder |
Am nächsten Tag ging es nach Pisa. Den schiefen Turm wollten wir unbedingt noch anschauen. Damit unser Womo beim Parken nicht ausgeräumt wird (man hört ja so viel), fuhren wir ein Stück weiter weg (15 Gehminuten) und parkten in einer relativ ruhigen Wohngegend.

15EUR pro Person für die Besteigung war zu viel des Guten.
Deshalb schauten wir uns das schräge Ding nur von unten an.
Irgendwie komisch sah der Turm schon aus.
Wir kamen zurück zum Womo, es wurde nichts aufgebrochen!
Prima dann könnte es ja ruhig weitergehen, und hatten uns schon überlegt
wo die nächste Polizeistation wäre, und wie wir auf Italienisch das alles so
rüber bringen sollten. O.K Wertsachen lassen wir eh nie im Womo, aber der
evt. Scahden muss trotzdem nicht sein.
Für die Übernachtung fuhren wir in einen Vorort von Pisa.
San Guiliano Therme, dort fanden wir bald einen Parkplatz und
verbrachten eine ruhige Nacht.
Na, was ist das wohl?
Am nächsten Morgen ging es nach Carrara. Dort werden riesige Mamorblöcke aus den Bergen gesägt.
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Das weiße ist kein Schnee, das ist Marmor
| | Zuschnitt von Marmorblöcken
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Durch einen eigens gehauenen 5km langen Tunnel, der nicht beleuchtet und nur für den Abtransport der
Quaterblöcke mit LKW gedacht ist, fuhren wir aus dem Abbaugebiet. Bei der Durchfahrt des Tunnels beteten wir,
dass das Womo nicht stehen bleibt. Kein Notausgang oder sonstige Einrichtungen waren im Tunnel vorhanden.
Weiter an den Gardasee nach Deszenano del Garda (bei Sirmione), fuhren wir den CP San Francesco mit Pool an.
Dort konnten wir weitere Camping-Cheques einlösen. Wir genossen noch ein paar Tage den Urlaub und fuhren mit
2 Zwischenübernachtungen wieder nach Hause.
Die Toscana haben wir uns landschaftlich schöner vorgestellt. Nicht überall sieht es so aus, wie man es von Bildern kennt.
Man kann hervorragend im Ristorante essen und der Wein ist klasse. Preislich liegt das Gebiet auf höchstem Niveau.
Italien ist immer noch nicht unser Traumurlaubziel!