16.04.-19.04.2006 Frankreich
Papas Opa Adolf, der im zweiten Weltkrieg in Frankreich gefallen ist, liegt in der Nähe von
Paris auf einem deutschen Soldatenfriedhof.
Wir ladeten Papas Eltern zu dieser Reise mit ein. Papas Eltern sind keine Womofahrerund haben auch keine Erfahrungen damit, außerdem hatten wir das Gefühl, dass sie auch nicht im Womo schlafen wollten, obwohl es vom Platz her ausreichend gewesen wäre.
Deshalb beschlossen wir, dass wir ein Hotel suchen, bei dem wir auf dem dazu gehörigen
Parkplatz mit dem Womo über die Nacht stehen konnten.
Der Soldatenfriedhof "Fort-de-la-Malmaison" ist ca. 80km östlich von Paris und liegt direkt
am Chemin des Dames, zwischen der Stadt Laon und Saisson.
Als wir durch ein kleines französisches Städtchen fuhren, standen links und rechts von der Hauptstraße sehr viele Leute. Wie es aussah, fand dort ein Radrennen statt, und wir fuhren
mit unserem französischen Womo mitten hindurch. Alle winkten uns zu und applaudierten.
Also Warnanlage und Lichthupe an und die Show genießen.
Die dachten, wir sind die Werbekolonne, die vor dem Rennen durchzieht.
Was soll´s wir hatten Spaß ohne Ende!
Nach ca. 7 Stunden Fahrt waren wir am Friedhof angekommen.
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Leichter Regen, es war aber wärmer als in Deutschland
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Auf dem Friedhof liegen 12000 Soldaten, wobei auf beiden Seiten vom Kreuz ein Soldat liegt.
Die Anlage wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bestens gepflegt.
Vielen Dank dafür!
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Für 2 Soldaten ein Kreuz
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Es machte uns ganz schön bedenklich, als wir die vielen Kreuze sahen. Ganz in der Nähe waren
noch weitere Soldatenfriedhöfe von Franzosen und Amerikanern. Hoffentlich bleibt uns und
der Welt so etwas in weiter Zukunft erspart.
Das französischen Gebiet " Départment de L Asine" ist eine sehr geschichtsträchtige Ecke,
wo es im Jahr 1870, sowie am 1. und 2. Weltkrieg ganz schön rund ging.
Überall kommt man an Gedenkstätten vorbei, wo auf Geschichtstafeln vieles erklärt wird.
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Panzer vom ersten Weltkrieg
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Bald haben wir ein Hotel gefunden, in dem unsere "Gäste" übernachteten und wir auf dem Parkplatz stehen bleiben konnten.
Am Abend gingen wir in das Hotelrestaurant und tranken ein Glas Champagner und aßen wie Gott
in Frankreich, wir wußten zwar nicht genau was wir bestellt hatten, aber geschmeckt hatte es.
Eigentlich wollten wir noch an die Atlantikküste fahren. Leider war das Wetter sehr schlecht.
Deshalb beschlossen wir, dass wir bis in die Pfalz fahren und dort noch 2-3 Tage bleiben werden.
Nach 4 Stunden Fahrt haben wir in der Nähe von Bad Dürkheim einen Winzer gefunden, der Fremdenzimmer hatte und wir auch stehen konnten.
Das Wetter wurde besser, und wir besuchten eine Besenwirtschaft, gingen in eine Weinprobe und schauten uns das Städtchen mit dem Riesenfaß an.
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Das Dürkheimer Riesenfaß |